Freistaat übernimmt Mehrkosten für Sanierung des Gymnasiums Marktoberdorf

München/ Marktoberdorf  610.000 Euro mehr als ursprünglich geplant, hat der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags für die Sanierungsmaßnahmen des Gymnasiums Marktoberdorf bereitgestellt – darüber freut sich die Landtagsabgeordnete Angelika Schorer, CSU. Diese Erhöhung ergibt sich aus zusätzlichen Nutzeranforderungen. So werden zum Beispiel im Zuge der Sanierung die Chemieräume auf den neuesten Ausstattungsstand gebracht und den aktuellen Sicherheitsanforderungen angepasst. „Ich freue mich sehr, dass wir diese Maßnahme mit im Zuge der Sanierung erledigen können und damit den Schülern und Lehrern nicht noch einmal zusätzliche Unannehmlichkeiten entstehen.“ so Schulleiter Mooser.

Mit der bereits seit 2006 geplanten und seit 2007 genehmigten Sanierung des Gymnasiums wurde im April dieses Jahres begonnen und sie soll bis 2013 abgeschlossen sein. Die Kosten von insgesamt 16.210.000 Euro übernimmt der Freistaat Bayern als Sachaufwandsträger. Ein großer Anteil von 5.800.000 Euro kommt allerdings aus dem „Klimaprogramm Bayern 2020“, aus dem energetische Sanierungen staatlicher Gebäude finanziert werden. Denn am Gymnasium Marktoberdorf wird das sogenannte „Erfolgscontracting“ angewendet. Dieses Modell soll dafür sorgen, dass die optimale energetische Sanierung und vor allem auch die anschließende Betreuung der Heiz- und Energieanlagen des Gymnasiums sichergestellt sind. „Der Umweltaspekt der Sanierung stand von Anfang an im Vordergrund“ so Schorer „Mit dem Modell des Erfolgscontracting sind wir da ganz auf der Höhe der Zeit – umweltbewusster als in Marktoberdorf ist eine Schulsanierung kaum möglich.“

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